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Version: 5.4

OPC Classic Plug-in

Hinweis

Wenn Sie die Redundanz nutzen möchten, um Daten von einem Redundanz-Server zu lesen, benötigen Sie die Enterprise-Lizenz.

Die folgenden Eigenschaften stellen Sie in der Konfiguration der OPC-Anbindung ein:

Allgemein

EigenschaftBeschreibung
NameBeliebiger Name, unter dem diese Anbindung in der Verbindungsprojektierung erscheint. Wählen Sie einen Namen, der für Sie eindeutig wiederzuerkennen ist!
Host/IPIP-Adresse oder Hostname des Rechners mit dem OPC-Server
OPC-ServerAuf dem unter Host/IP angegebenen Rechner verfügbare OPC-Server, per Drop-down auszuwählen.
Update Rate (ms)Die Update Rate ist die Rate, in der der OPC-Server seine Daten aktualisiert. Die meisten OPC-Server haben einen internen Datenspeicher und benutzen die Update Rate, um die Werte in diesem Speicher zu aktualisieren. Allerdings ist es abhängig vom OPC-Server, welche Update Rate berücksichtigt wird. Im KepServer gibt es dafür z.B. die Einstellung Scan Mode. In den Eigenschaften des Geräts kann man einstellen, welche Scan-Rate vom Server verwendet werden soll und inwiefern die Update Rate des Clients berücksichtigt wird.
Dead Band (%)Die Dead Band Eigenschaft sorgt dafür, dass keine Übertragung vom OPC-Server zum Client stattfindet, solange der Wert nicht eine gewisse Schwelle übersteigt. Dies kann dafür genutzt werden, das Netzwerk zu entlasten. Diese Funktion ist optional und muss nicht von allen OPC-Servern implementiert werden.
Access PathZugriffspfad auf dem OPC-Server.

Redundanz

EigenschaftBeschreibung
Redundanz aktivierenDie Redundanz wird aktiviert, wenn der Primary Server nicht erreichbar ist und (optional) wenn das Lebensitem des Primary Servers nicht gelesen werden kann oder den Wert "0" annimmt.
Host/IPIP-Adresse oder Hostname des Rechners mit dem OPC-Server
OPC ServerAuf dem unter Host/IP angegebenen Rechner verfügbare OPC-Server, per Drop-down auszuwählen.
Alive itemEin bestimmter Knoten oder Tag, der überwacht wird, um sicherzustellen, dass die Verbindung zum OPC-Server noch aktiv ist. Dieses Feld wird verwendet, um den Status des Servers regelmäßig zu überprüfen, indem der Wert des angegebenen „Alive“-Elements gelesen wird. Wenn der Wert erfolgreich gelesen werden kann, zeigt dies an, dass der Server noch antwortet und die Verbindung intakt ist.

Erweitert

EigenschaftBeschreibung
Asynchrones Schreiben aktivierenLegt fest, ob asynchrones Schreiben verwendet wird. So können Datenpunkte aktualisiert werden, ohne auf die Antwort vom Server warten zu müssen, bevor weitere Aktionen ausgeführt werden können.
Bei Bad Quality neu registrierenNech einem Fehler beim Lesen wird die Verbindung zum Datenpunkt neu hergestellt.
Änderungsbenachrichtigungen deaktivierenDeaktiviert Benachrichtigungen bei Werteänderung. Das ist notwendig bei Servern mit Version 1 oder Version 2, weil diese Änderungsbenachrichtigungen nicht unterstützen.
Array SchreibmodusEs gibt folgende Auswahlmöglichkeiten für den Array Schreibmodus:
  • Original Array übergeben: Damit wird das originale Array in den Datenpunkt geschrieben.
  • Bei fehlenden Werten mit zuletzt verwendeten Werten auffüllen: Wenn Werte fehlen, werden diese mit denen aufgefüllt, die zuletzt zur Verfügung gestanden haben.
  • Fehlende Werte mit dem Standard überschreiben: Hier werden die fehlenden Werte im Array mit einem Standardwert überschrieben.

Hinweis: Der Standardwert ist immer der Standardwert des jeweiligen Datentyps. Der Standardwert bei einem String ist "".
OPC LesemodusDer OPC-Lesemodus legt fest, wie Daten ausgelesen werden. Dafür gibt es folgende Optionen:
  • OPC Router Cache: Daten werden bevorzugt aus dem OPC-Router-Cache gelesen. Dies minimiert den Netzwerkverkehr, kann jedoch dazu führen, dass die Daten nicht die aktuellsten sind, besonders, wenn sich die Werte in der Datenquelle häufig ändern.
  • Asynchron: Alle Daten von OPC-Transferobjekten werden asynchron angefragt. Das ermöglicht es dem OPC Router andere Aufgaben ausführen, während er auf eine Antwort wartet, was die Effizienz verbessern kann.
  • Synchron: Bei dieser Option werden Daten so weit wie möglich direkt von der Datenquelle gelesen. Diese Option erzeugt mehr Netzwerkverkehr, liefert aber die aktuellsten Daten. Bitte beachten Sie, dass diese Option derzeit nur im OPC-Transferobjekt implementiert ist.
Erlaubte QualitiesHier können Sie festlegen, welche Datenqualitäten für die zu lesenden oder zu schreibenden Werte akzeptabel sind. In OPC UA gibt die Datenqualität die Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Daten an.
Server TypenManuelle Typdefinition in den Transferobjekten, um dem OPC-Server mitzuteilen, welche Datentypen erwartet werden.
DA VersionDie Version der OPC DA Spezifikation des Servers.
Dabei gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten: Höchste, V3, V2, V1
Die Version Ihres OPC-Servers können Sie im entsprechenden Handbuch nachlesen.
Anmerkung

Achten Sie auf die Firewall der beteiligten Rechner. Besonders, wenn OPC-Server und OPC Router auf verschiedenen Rechnern laufen, ist wegen der dynamischen Portvergabe über DCOM der Einsatz der Firewall nicht ohne weiteres möglich. Sollte es ausgeschlossen sein die Firewalls zu deaktivieren, kontaktieren Sie bitte inray.

Nutzen Sie die Eigenschaft Access Path, um später bei der Verbindungsprojektierung nur die OPC Items einzutragen. Gerade, wenn Sie in der Projektierung nur die Datenpunkte eintragen möchten, bietet sich diese Variante an.

Dazu legen Sie für jede Steuerung eine eigene OPC-Anbindung an und definieren im OPC-Server einen eindeutigen Access Path, den Sie hier angeben.

Wenn Sie verschiedene Steuerungen mit identisch benannten Datenpunkten anbinden müssen, können Sie diese Variante auch nutzen, z. B. in Kombination mit den Verbindungsvorlagen. Sie würden dann die OPC-Anbindung als Variable in der Vorlage eintragen und bei der Instanziierung der Verbindung entsprechend belegen.