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Variablen – Dynamisches Lesen

Mit dem Transferobjekt „Variablen – Dynamisches Lesen" lesen Sie Variablen, deren Name erst zur Laufzeit feststeht. Anders als beim Variablen-Transferobjekt wählen Sie die Variable nicht bei der Projektierung aus, sondern übergeben den Variablennamen über einen Eingangspin – zum Beispiel aus einem vorgelagerten Transferobjekt, einer Datenbankabfrage oder einem Skript.

Das Transferobjekt hat zwei Pins:

PinRichtungBeschreibung
VariableNameEingangName der zu lesenden Variable. Auch ein Array von Namen ist möglich, dann werden alle genannten Variablen gelesen.
ValueAusgangDer gelesene Wert. Bei einem Namens-Array ein Werte-Array in derselben Reihenfolge.

Stellen Sie nach Doppelklick auf das Transferobjekt folgende Eigenschaften ein:

EigenschaftBeschreibung
BereichIst „Global (über alle Flows)" aktiv, wird die Variable im globalen Bereich gesucht. Andernfalls im lokalen Bereich des jeweiligen Flows.
VerhaltenIst „Variable anlegen, falls nicht vorhanden" aktiv, wird eine unbekannte Variable beim Lesen automatisch als typenlose Variable angelegt. Ist die Option deaktiviert, führt ein unbekannter Variablenname zu einem Transferfehler – so fallen Tippfehler in Variablennamen sofort auf.

Automatisch angelegte globale Variablen bleiben auch nach einem Neustart des OPC Routers erhalten. Der Variablen-Dialog im Bereich Plug-ins bietet an, solche zur Laufzeit angelegten Variablen in die Konfiguration zu übernehmen; danach lassen sie sich wie jede andere Variable bearbeiten.

Werte von Variablen des Typs Secret String werden im Transfer-Monitoring maskiert dargestellt, auch innerhalb von Werte-Arrays. Der tatsächliche Wert wird unverändert an das nächste Transferobjekt weitergegeben.