Systemvoraussetzungen
Windows Systeme:
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.NET 10 (Wird ggf. mitinstalliert)
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Rechnerleistung: Wir empfehlen, Server-Anwendungen auf entsprechend ausgestatteter Hardware laufen zu lassen (Mehrkernprozessor, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und SSD-Speicher).
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CPU mit AVX2 Unterstützung
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Betriebssystem: Wir empfehlen Microsoft Windows Server Betriebssysteme. Zu Testzwecken können auch Client Betriebssysteme (64 Bit) verwendet werden.
Unterstützt werden folgende Windows-Versionen:
- Windows Server 2016 x64
- Windows Server 2019 x64
- Windows Server 2022 x64
- Windows Server 2025 x64
- Windows 10 x64
- Windows 10 IoT x64
- Windows 11 x64
Für die Anzeige des OPC Router 5 Management ist ein Webbrowser nötig.
Unterstützte Webbrowser sind:
- Google Chrome
- Microsoft Edge
In den jeweils zum Release der OPC Router 5 Version aktuell verfügbaren Versionen. (Mind. Version 100)
Bitte überprüfen Sie Ihre lokale Firewall, ob eine Verbindung zum OPC Router 5 Management möglich ist. Standardmäßig ist das OPC Router Management auf dem Port 5000 (http://localhost:5000) installiert, der HTTPS-Zugriff auf Port 5001.
Sind diese Ports bereits belegt, verwendet das Setup den nächsten freien Port. Welche Ports der OPC Router darüber hinaus belegt, steht unter Netzwerk-Ports.
Produktiver Betrieb mit Client Betriebssystemen: Aufgrund technischer Einschränkungen empfiehlt inray ausdrücklich den Betrieb mit Server-Betriebssystemen.
Client Betriebssysteme, wie Windows 10, können aufgrund unvorhergesehener Zwangsupgrades zu unerwünschtem Verhalten und nicht geplanten Neustarts des Systems und dadurch resultierenden lückenhaften Aufzeichnungen führen. Weitere technische Einschränkungen, wie die limitierte Anzahl von eingehenden TCP/IP Verbindungen führen, vor allem bei umfangreichen Projekten, zu Ausfällen von Verbindungen.
Bitte informieren Sie sich vor der Installation, ob ein Betrieb des OPC Routers auf einem Client Betriebssystem ihren Anforderungen genügt und mit dem Lizenzrecht von Microsoft vereinbar ist.
Bei der Nutzung eines Virenscanners empfehlen wir dringend, für das Verzeichnis des OPC Routers eine Ausnahme in den Einstellungen des Virenscanners zu definieren. Virenscanner können die Leistung des Systems beeinträchtigen und unter Umständen die Dateien des OPC Routers fälschlicherweise als bedrohlich einstufen. Solche Fehlalarme können durch Aktualisierungen der Virendefinitionen ausgelöst werden und im schlimmsten Fall zu einem unerwarteten Produktionsstillstand führen. Durch das Setzen einer Ausnahme für das OPC Router Verzeichnis minimieren Sie das Risiko von Leistungseinbußen und verhindern falsch positive Erkennungen, die den Betrieb stören könnten.
Hardwaregestützter Stack-Schutz (CET)
Der OPC Router läuft auf .NET 10. Ab .NET 9 sind die Startprogramme der .NET-Anwendungen als CET-kompatibel gekennzeichnet (Intel Control-flow Enforcement Technology, bei AMD als Shadow Stacks bezeichnet). Auf Systemen mit CET-fähigem Prozessor (Intel ab der 11. Core-Generation bzw. AMD ab Zen 3) und Windows 10 ab Version 2004 (Build 19041) bzw. Windows Server 2022 führt Windows dadurch parallel zum normalen Aufruf-Stack einen zweiten, vom Anwendungscode nicht beschreibbaren Shadow-Stack und prüft bei jedem Funktionsrücksprung die Rücksprungadresse gegen diesen ab. Das erhöht die Sicherheit gegen ROP-Exploits (Return-Oriented Programming).
CET ist keine Voraussetzung für den Betrieb des OPC Routers. Unterstützt der Prozessor oder das Betriebssystem den Stack-Schutz nicht, läuft der OPC Router unverändert, lediglich ohne diesen zusätzlichen Schutz.
Auf Systemen mit CET-fähigem Prozessor muss Windows vollständig aktualisiert sein. Ist der Stack-Schutz aktiv, das Betriebssystem aber nicht auf dem aktuellen Patchstand, beenden sich die .NET-Prozesse des OPC Routers unmittelbar beim Start mit der Meldung „Your Windows doesn't fully support CET. Please install all available Windows updates.“. Installieren Sie in diesem Fall über Windows Update alle verfügbaren Updates einschließlich der optionalen Updates und starten Sie das System anschließend neu.
Der Stack-Schutz im Kernel-Modus (Kernel-mode Hardware-enforced Stack Protection) ist eine eigene Windows-Sicherheitsfunktion und für den Betrieb des OPC Routers nicht erforderlich. Sie schützt zusätzlich die Stacks von Treibern und benötigt neben CET-fähiger Hardware auch aktivierte virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) und Speicherintegrität (HVCI). Voraussetzungen und Aktivierung beschreibt Microsoft unter Kernel Mode Hardware-enforced Stack Protection.
Docker Systeme:
- SingleCore 600MHz 64 Bit CPU, je nach Image unterscheiden sich die Architekturanforderungen:
- Runtime Image (mit integrierter MongoDB):
- x86_64 Prozessoren mit AVX2 Befehlssatz
- ARM64 Prozessoren ab ARMv8.2-A
- Service Image (ohne integrierte MongoDB):
- x86_64 Prozessoren mit AVX2 Befehlssatz
- ARM/ARM64 Prozessoren ab ARMv7
- Runtime Image (mit integrierter MongoDB):
- 512 MB RAM als Minimum. Für das Runtime Image mit integrierter MongoDB werden mindestens 4 GB Container-RAM empfohlen; die Aufteilung zwischen MongoDB-Cache und Anwendung beschreibt Konfigurierbare Umgebungsvariablen.
- 3 GB freier Festplattenspeicher
Der OPC Router verwendet eine interne Datenbank, um Datentransfers in Echtzeit und historisch darzustellen.
Für eine optimale Performance sollte der OPC Router auf einem System mit Mehrkern-CPU und mindestens 4 GB Arbeitsspeicher betrieben werden.
Datenbank (MongoDB)
Der OPC Router speichert Projektdaten und übertragene Werte in einer MongoDB. Die interne Datenbank wird mit dem OPC Router installiert bzw. ist im Runtime Image enthalten und erfordert keine eigene Installation.
Wird stattdessen eine externe MongoDB angebunden (siehe Externe Datenbank), gilt:
- Mindestens MongoDB 4.2 (Wire-Version 8). Ab OPC Router 5.7 wird ein aktualisierter MongoDB-Treiber verwendet, der ältere MongoDB-Versionen beim Verbindungsaufbau ablehnt.
- Empfohlen ab MongoDB 6.0. Erst ab MongoDB 5.0 legt der OPC Router den Status- und Diagnosespeicher als Time-Series-Collection an, erst ab MongoDB 6.0 lassen sich bestehende Speicher nachträglich umkonfigurieren.
- Die MongoDB muss als Replica Set konfiguriert sein.
- MongoDB ist nicht kompatibel zu 32-Bit-Systemen. Die externe Datenbank muss daher auf einem 64-Bit-System betrieben werden.