Netzwerkeinstellungen
Häufig kommt es vor, dass die über den OPC Router verbundenen Systeme nicht auf demselben Rechner installiert sind. Das stellt für den Router kein Problem dar. Fehlerträchtig ist dagegen die korrekte Windows-Konfiguration der beteiligten Rechner. Nehmen Sie ein verteiltes Router-Projekt unbedingt gemeinsam mit Ihrem Netzwerkadministrator in Betrieb. Projektierung und Inbetriebnahme bietet Ihnen übrigens auch inray als Dienstleistung an.
Grundsätzlich empfehlen wir, folgendes zu beachten:
- Geben Sie in den Firewalls der beteiligten Rechner die benötigten Ports frei, statt die Firewall abzuschalten. Welche Ports der OPC Router selbst belegt, steht unter Netzwerk-Ports; für jedes angebundene System kommt der Port des Zielsystems hinzu. Ein Sonderfall ist OPC Classic: Weil DCOM den eigentlichen Kommunikationsport dynamisch aushandelt, braucht der Rechner mit dem OPC-Server eigene Regeln – siehe Verteilte OPC-Server/DCOM.
- Bitten Sie Ihren Netzwerkadministrator, die Kommunikation der beteiligten Systeme zu ermöglichen. Oft sind spezielle Freigaben erforderlich, wenn sich die angebundenen Server nicht im selben Netz wie der OPC Router befinden (z. B. Mailversand über einen externen Mailserver).
- Richten Sie einen Benutzer ein,
- der an Ihrer Windows-Domäne angemeldet wird
- der auf dem Rechner mit dem OPC Router Administratorrechte hat
- unter dem der OPC-Router-Dienst gestartet wird
- der auf dem Rechner mit dem OPC-Server die DCOM-Freigaben erhält
- der auch als Benutzer an den MS SQL oder Oracle über die Windows-Authentifizierung angemeldet wird.
Die Seiten dieses Kapitels
- Windows-Benutzerkonto für Dienste – den OPCRouter5-Service in der Windows-Diensteverwaltung auf ein Domänenkonto mit den nötigen Zugriffsrechten umstellen.
- Verteilte OPC-Server/DCOM – Voraussetzungen für den Zugriff auf entfernt installierte OPC-Server.
- DCOM-Konfiguration – die Schritte in den Komponentendiensten am Rechner mit dem OPC-Server, für „OPCEnum“ und jeden benötigten OPC-Server.
- Verteilte Datenbanken – Remote-Zugriffsrechte, Anmeldeverfahren und Firewall-Freigaben für nicht-lokale Datenbanken.
- Verteilte Mailserver – SMTP- bzw. NT-Authentifizierung und Freigaben für einen nicht-lokal installierten Mailserver.
Freigaben für die Ziele im Internet, die der OPC Router von sich aus anspricht – Lizenzierung, pronubes-Anbindung, Solution Gallery – stehen unter Netzwerkanforderungen für Firewall und Proxy.