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Verteilte OPC-Server/DCOM

warnung

Microsoft hat für die DCOM-Schnittstelle ab Frühjahr 2023 erhöhte Sicherheitseinstellungen vorgesehen, so dass die Nutzung von DCOM nur noch mit höchsten Sicherheitsstandards möglich sein wird. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.opc-router.de/dcom-hardening/

Einleitung und Voraussetzung für eine funktionierende DCOM-Konfiguration.

Wenn inray-Software auf OPC-Server zugreifen soll, die nicht lokal (am „inray-Rechner“) installiert sind, ist eine korrekte DCOM-Konfiguration am Rechner mit dem OPC-Server („OPC-Rechner“) notwendig. Voraussetzung dafür ist:

  • ein eingerichteter Windows-Benutzer an der gemeinsamen Domäne, unter dem der inray-Dienst läuft (NT-Authentifizierung). Sollte ein Domäne-Benutzer nicht verfügbar sein, muss auf beiden Rechnern ein lokaler Benutzer eingerichtet sein (unter dem der inray-Dienst läuft) mit exakt demselben Benutzernamen und exakt demselben Passwort.
  • die Firewalls beider Rechner müssen die DCOM-Kommunikation zulassen. DCOM handelt den eigentlichen Kommunikationsport dynamisch aus: Der Client wendet sich zuerst über Port 135 an den RPC-Endpoint-Mapper des OPC-Rechners und erfährt dort, über welchen Port die Verbindung dann läuft. Geben Sie auf dem OPC-Rechner deshalb Port 135 frei und schränken Sie den dynamischen Portbereich in der Windows-Registrierung ein, damit nur dieser Bereich freigegeben werden muss. Port 135 und der dynamische Portbereich gehören zu Windows, nicht zum OPC Router; dessen eigene Ports stehen unter Netzwerk-Ports. Den Ablauf beschreibt der Firewall-Hinweis der OPC Classic-Anbindung.