Veröffentlichen & Betreiben
Änderungen an der Konfiguration – an Plug-ins, Flows, Vorlagen oder Optionen – wirken nicht sofort. Sie werden gesammelt und erst durch das Veröffentlichen für die Laufzeit produktiv. Bis dahin arbeitet die Laufzeit unverändert mit dem zuletzt veröffentlichten Stand weiter.
Dieses Kapitel beschreibt das Veröffentlichen und den Betrieb danach: woran Sie den Zustand des laufenden Systems ablesen, wie die Dienste bedient werden, was zu sichern ist und wie Sie einem Fehler nachgehen.
Die Ansicht „Veröffentlichen“ in der oberen Navigationsleiste zeigt alle ausstehenden Änderungen als Baum, gruppiert nach Herkunft: OPC Router, Optionen, Benachrichtigungsgruppen, Benachrichtigungsabsender, OPC UA GDS-Anwendungen, Plug-ins und Flows.

Woher ausstehende Änderungen kommen
Nicht jede ausstehende Änderung entsteht in der Projektierungsfläche:
- Eine geänderte Option wirkt ebenfalls erst mit dem Veröffentlichen; das Web Management weist mit einem Hinweisband darauf hin, dass Einstellungen geändert wurden.
- Ein wiederhergestellter Snapshot der Versionierung ist zunächst nur die geladene Konfiguration und steht deshalb als ausstehende Änderung hier.
- Ebenso ein Konfigurationsstand, der von außen in den Konfigurationsstore zurückgespielt und mit einem Neustart eingelesen wurde, siehe Backup und Wiederherstellung.
Änderungen produktiv schalten
- Wählen Sie über die Kontrollkästchen aus, welche Änderungen produktiv gehen sollen. Nicht angehakte Änderungen bleiben als ausstehende Änderungen erhalten.
- Klicken Sie auf „Änderungen produktiv schalten“.
Die Laufzeit übernimmt die gewählten Änderungen. Ob die betroffenen Flows und Anbindungen danach laufen, zeigt die Statusanzeige.
Unmittelbar nach dem Produktivschalten kann eine Plug-in-Instanz kurz als noch nicht bereit gemeldet werden (Plug in is not ready), weil die Instanzen der Reihe nach starten. Der Zustand verschwindet von selbst, sobald die Instanz läuft; bleibt er bestehen, gehen Sie ihm über die Statusanzeige und die Fehlersuche nach.
Mit jeder Veröffentlichung legt der OPC Router automatisch einen Snapshot des Projekts an. Über die Versionierung können Sie frühere Stände einsehen und wiederherstellen.
Unterabläufe – Zweige und Funktionen (FX) – sind interne Bestandteile ihres Aufrufers und verhalten sich beim Veröffentlichen anders als normale Flows. Details: Veröffentlichen und Status von Unterabläufen.
Die Seiten dieses Kapitels
- Statusanzeige – der Statusbaum mit den Dashboards für Dienst, Plug-ins und Flows: woran Sie ablesen, was gerade läuft und was nicht.
Nach der Installation
- Installation prüfen – die zwei Schritte nach jeder Installation: Antwortet das Web Management, und ist die Laufzeit bereit?
- Erstanmeldung und initialer Benutzer – wie der erste Benutzer entsteht, was ohne ihn geschieht und welche Anmeldewege es sonst gibt.
Laufender Betrieb
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Dienstbetrieb – die drei Windows-Dienste mit ihrer Startreihenfolge und ihrem Dienstkonto sowie das Neustartverhalten im Container.
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Plug-in-Instanzen aktivieren und deaktivieren – die Startmodi Always On, Auto und Deaktiviert und ihre Wirkung auf die Flows.
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Backup und Wiederherstellung – was zu sichern ist, damit nichts fehlt, und über welche Wege ein gesicherter Stand wieder produktiv wird.
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Deinstallation – die Delizenzierung vorher, der Weg unter Windows und was danach an Daten bestehen bleibt.
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Fehlersuche – die gesammelten Fallstricke bei OPC- und DB-Anbindungen, leeren Abfragen und dem Diagnosebericht; dort stehen als Werkzeuge auch die Logdateien und das Ereignisprotokoll und der Diagnosebericht.