Installieren & Lizenzieren
Der OPC Router lässt sich auf drei Wegen installieren: mit dem Windows-Setup, als Docker-Container oder über eine Edge-Management-Plattform. In allen drei Fällen läuft er zunächst mit allen Plug-ins im Demo-Modus mit 2 Stunden Laufzeit; erst mit Eingabe des Lizenzschlüssels sind die lizenzierten Plug-ins unbegrenzt lauffähig.
Angebundene Systeme bringt keiner der Wege mit: weder ein Datenbanksystem noch einen OPC-Server für den Produktiveinsatz. Diese Umgebungskomponenten installieren Sie separat; über die OPC-Router-Konfiguration werden sie miteinander verbunden.
Welcher Weg passt
- Windows-Setup – für den Betrieb auf einem Windows-Server: Es installiert Konfigurationsumgebung, Windows-Dienste und die interne Datenbank; zusätzlich WebView2, wofür eine aktive Internetverbindung nötig ist.
- Docker-Container – für containerisierte Umgebungen und für ARM-Hardware: Das Runtime-Image bringt die MongoDB mit, das Service-Image bindet eine externe MongoDB an.
- Edge Device Management – wenn mehrere Edge-Geräte zentral bespielt und aktualisiert werden: Portainer, Siemens Industrial Edge und Azure IoT Edge rollen denselben Container über ihre eigene Verwaltung aus.
Installation prüfen
Die drei Wege unterscheiden sich, die Prüfung danach nicht: Erst muss das Web Management antworten, dann die Laufzeit bereit sein. Beide Schritte, die Adressen je Installationsweg und die möglichen Antworten stehen unter Installation prüfen.
Die Seiten dieses Kapitels
Vor der Installation
-
Systemvoraussetzungen – Hardware, unterstützte Betriebssysteme und Browser, CET-Stack-Schutz und MongoDB-Mindestversionen, für Windows und Docker getrennt.
-
Netzwerk-Ports – welche Ports der OPC Router in der Windows- und in der Container-Installation belegt, welche davon in der Firewall freizugeben sind und welche häufig genannten Ports er nicht verwendet.
-
Netzwerkanforderungen für Firewall und Proxy – die Ziele im Internet, die der OPC Router von sich aus anspricht, mit Port und Zweck, dazu Proxy-Verhalten und die Anforderungen an TLS-Inspection. Installationswege
-
Installation Windows – der Setup-Ablauf mit Backup, Virenscanner-Ausnahme und Anlage des Remote-Benutzers.
-
Installation Docker Container – von der Docker-Installation über den schnellen Test-Container bis zum produktiven Deployment mit Volumes und Ports.
-
Kubernetes und Container-Orchestrierung – das Ausrollen im Cluster über Helm, mit Umgebungsvariablen und einer MongoDB-Replikatmenge.
-
Edge Device Management – das Ausrollen über Portainer, Siemens Industrial Edge oder Azure IoT Edge. Netzwerk & Sicherheit
-
HTTPS & Zertifikate: SSL Zertifikate erstellen ist die Zuarbeit für beide HTTPS-Wege – wann ein Zertifikat einer Zertifizierungsstelle nötig ist, wie Sie ein selbstsigniertes mit dem Container
alpine/opensslerzeugen und wann es einen alternativen Namen (Subject Alternate Name) braucht; HTTPS verwenden (Windows) und HTTPS verwenden (Docker) hinterlegen es im jeweiligen Installationsweg. -
Netzwerkeinstellungen – Dienstkonto, Firewall-Freigaben und DCOM-Konfiguration für verteilte OPC-Server, Datenbanken und Mailserver.
-
Anmeldung & Authentifizierung: Microsoft Entra ID/Azure AD anbinden meldet Benutzer über Entra ID am Web Management an, Zusätzliche Einstellungen für die Anmeldung per Windows Benutzer über das Windows-Benutzerkonto. Lizenzieren und aktuell halten
-
Lizenzierung – die Lizenzmodelle Perpetual und Subscription und die drei Aktivierungswege online, offline und über Umgebungsvariablen.
-
Update – Sicherung vor dem Update sowie die Update-Wege für Windows und Docker und das Upgrade von OPC Router 3/4.