Verwalten
Dieses Kapitel beschreibt den Betrieb eines eingerichteten OPC Routers: die Einstellungen der Runtime, wer sich anmelden darf, woran Sie den Zustand ablesen, wie die Anlage ausfallsicher bleibt und über welche Schnittstellen andere Systeme andocken.
- Grundeinstellungen – die Optionen der Runtime: Laufzeit, Flow-Status, Projektsicherungen, Logausgaben, Sprache der Oberfläche und das Zurücksetzen der Datenbanken auf den Auslieferungszustand.
Benutzer und Sicherheit
- Benutzerverwaltung – interne und externe Nutzer anzeigen, anlegen, löschen und in ihren Rollen verwalten, dazu die Benutzerrollen und ihre Rechte.
- Anmeldeoptionen – die drei Wege ins Web Management: lokaler Benutzer mit Passwort, Windows-Authentifizierung und Microsoft Entra ID, jeweils mit Geltungsbereich und Einrichtungsseite.
- Secrets – Zugangsdaten zentral hinterlegen, statt sie in den Anbindungen zu wiederholen.
- Zertifikatsverwaltung – Zertifikate importieren, selbst erstellen und einsehen; über OPC UA GDS bezieht der Router sie von einem Global Discovery Server.
- OAuth 2.0 – Grundlagen – die Begriffe und Abläufe jeder OAuth-2-Anmeldung.
Diagnose und Überwachung
- Status-Speicheroptionen – Diagnosespeicher für die Flow-Ausführung anlegen sowie die Protokollierung von Übertragung und Laufzeitdienst einstellen.
- Eskalationsstufen – was der Router tut, wenn zu viele Statusdaten anfallen: die Stufen 0 bis 4 und ihre Gegenmaßnahmen, die nur die Statusaufzeichnung betreffen.
- Benachrichtigungsgruppe – Mail-Benachrichtigungen einrichten und festlegen, bei welchen Szenarien sie ausgehen.
- Metriken-Export – Laufzeit-Metriken an Monitoring-Systeme wie Grafana, Prometheus oder InfluxDB exportieren (Enterprise+).
- Health-Endpunkte – die HTTP-Endpunkte, an denen ein Loadbalancer oder Monitoring den Zustand abfragt.
Verfügbarkeit
- Redundanz – ein OPC-Router-Paar als Hot Standby betreiben, samt gesicherter Redundanz, SAP-Betrieb, Fremdredundanz und den HTTP(S)-Failover-Konzepten mit Nginx und Traefik.
- Store and Forward – Daten zwischenspeichern, wenn sie wegen eines Fehlers nicht übertragen werden können, und sie nachreichen, sobald es wieder geht.
Versionierung
- Versionierung – die Projektierung als versionierten Stand führen, dazu Snapshots anlegen und wiederherstellen.
- Projekt-Export und -Import: OPC Router Projekt exportieren schreibt ausgewählte Bereiche der Projektstruktur in eine Exportdatei, wahlweise ohne oder mit verschlüsselten Authentifizierungsdaten; OPC Router Projekt importieren liest eine Exportdatei ein und löst dabei Konflikte bei Plug-in-Konfigurationen und Flows auf.
Schnittstellen und Erweiterungen
- pronubes-Anbindung – die Verbindung zur IT-/OT-Integrationsplattform pronubes konfigurieren.
- Dynamische Instanzen API – Flows zur Laufzeit über eine Schnittstelle erzeugen und entfernen.
- Dependency Storage – die hinzugefügten Assemblys einsehen, aktualisieren und wieder löschen.