Grundeinstellungen
Die folgenden Grundeinstellungen nehmen Sie im OPC Router Management vor. Sie können über die Schaltfläche „Optionen“ den Einstellungsdialog öffnen.
Laufzeit
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Verbindungstimeout | Zeit (in s), die der Verbindungsaufbau dauern darf, bevor ein Verbindungsfehler zurückgegeben wird. |
| System Metriken Aktualisierungsintervall (s) | Intervall, wie häufig die Systemdaten (CPU/RAM) an das Lizenz Portal geschickt werden. |
| Maximale Aufruftiefe für Unterabläufe (IF/FB) | Experten-Einstellung (nur im Expertenmodus sichtbar). Begrenzt, wie tief Unterabläufe ineinander verschachtelt aufgerufen werden dürfen (Standard: 16). Wird die Tiefe überschritten, meldet der Aufrufer einen Fehler, statt weiter zu verschachteln. |
Flow-Status Konfiguration
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Vorhaltezeit für Ereignisse | Zeitbereich, in dem die Daten vorgehalten werden. Sie können auswählen zwischen der Vorhaltezeit von mind. einem Tag bis zu max. einem Monat. |
| Vorhaltezeit für transferierte Werte | Zeitbereich, in dem die Daten bei Störungen vorgehalten werden. |
| Transferierte Werte aufzeichnen | Aktivieren, wenn transferierte Werte aufgezeichnet werden sollen. |
| Maximale Loggröße für Ereignisse (GB) | Angabe der maximalen Loggröße für Ereignisse in GB. |
| Maximale Anzahl von Zeichen in der Statusanzeige | Begrenzung der Anzahl der dargestellten Zeichen transferierter Werte in der Statusansicht. Dies betrifft nur Arrays und Strings. |
Projektsicherungen
Was neben der automatischen Projektsicherung zu einem vollständigen Backup gehört und wie ein gesicherter Stand wieder produktiv wird, steht unter Backup und Wiederherstellung.
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Projektsicherung | Wählen Sie, wann eine automatische Projektsicherung durchgeführt werden soll. |
| Anzahl maximal vorgehaltener Projektsicherungen | Anzahl an Projektsicherungen die Vorgehalten werden. Wird diese Anzahl im Zielverzeichnis überschritten, wird automatisch die älteste Projektsicherung gelöscht. |
| Sicherungspfad | Zielverzeichnis in dem die Projektsicherung gespeichert wird. |
| Authentifizierungsdaten in Projektsicherung einschließen | Über diese Option können Sie alle Passwörter aus Anbindungen (Plug-Ins) in einem Projekt einschließen oder ausschließen. |
Logausgaben
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Logverzeichnis | Verzeichnis zur Ablage der Log-Dateien (Standard: <OPC Router-Programmverzeichnis>\LogDir). |
| Alle Transfers loggen | Schreibt alle Datentransfers in die Log-Datei. Aktivierung hat Vorrang vor Log-Deaktivierung der einzelnen Flows. |
| Fehler | Zeichnet Fehler auf. Im Normalbetrieb empfohlen. |
| Warnung | Zeichnet Warnungen auf. Im Normalbetrieb empfohlen. |
| Trace | Umfangreiche Aufzeichnung der Programmvorgänge. Zur Fehlersuche. Sollte im Normalbetrieb deaktiviert sein. |
Sie können die Programmvorgänge in unterschiedlichen Umfängen aufzeichnen („loggen“). Im Normalbetrieb empfehlen wir, Warnungen und Fehler aufzuzeichnen. Die Log-Datei bleibt übersichtlich, im Falle eines Fehlers sind Informationen aber zur Hand. Mit „Trace“ zeichnen Sie sehr detaillierte Informationen auf. Schalten Sie „Trace“ zu, um Fehlerursachen zu finden. Die Log-Dateien liegen in dem Verzeichnis, das oben unter „Logverzeichnis“ eingestellt ist; im Docker-Container ist das der Mount-Pfad /var/log/opcrouter.
Jedes Mal, wenn ein OPC Router Prozess gestartet wird, gibt er eine Meldung mit seiner aktuellen Version aus.
Wo die Dateien liegen, wie Sie sie ohne Zugriff auf den Server herunterladen und wodurch sich das Ereignisprotokoll der Statusanzeige von ihnen unterscheidet, steht unter Logdateien und Ereignisprotokoll.
Sprache des Webinterface
Die Menü- und Dialogsprache der Management-Oberfläche schalten Sie über das Flaggensymbol oben links im Webinterface um. Sie können zwischen Deutsch und Englisch wählen.
Datenbank auf Auslieferungszustand zurücksetzen
Das Zurücksetzen steht nur im Expertenmodus zur Verfügung. Ist er eingeschaltet, erscheint im Optionen-Dialog der Bereich „Expertenmodus“ mit der Schaltfläche „Datenbank-Einstellungen“. Sie öffnet einen weiteren Dialog, in dem Sie auswählen, welche Datenbanken geleert werden sollen.
Das Leeren einer Datenbank löscht die betroffenen Daten unwiderruflich. Es gibt keine Rückfrage nach dem ausgeführten Löschvorgang und keinen Weg zurück. Exportieren Sie Ihr Projekt und sichern Sie es, bevor Sie hier etwas auslösen.
Der Dialog ist in vier Bereiche gegliedert, die getrennt geleert werden können:
| Bereich | Inhalt |
|---|---|
| Yaml-Dateien | Die Projektierung als Dateien im Konfigurationsspeicher: Flows, Plug-ins, Router-Einstellungen, Secrets, Zertifikate, Benachrichtigungsgruppen und weitere Ablagen. |
| Laufzeit-Datenbank | Dieselben Projektierungsdaten in der Datenbank der Runtime, zusätzlich die manuell ausgelösten Transfers. |
| Status-Datenbank | Die aufgezeichneten Statusdaten, also Ereignisse und transferierte Werte. |
| Alles löschen | Setzt sämtliche der obigen Bereiche gemeinsam zurück – der vollständige Auslieferungszustand. |
Ein Zurücksetzen der Status-Datenbank betrifft nur Aufzeichnungen und lässt die Projektierung unberührt. Alle übrigen Bereiche entfernen Teile der Projektierung selbst.