Programmaufbau
Der OPC Router besteht aus zwei Komponenten, die nebeneinander laufen: Das OPC-Router-5-Management enthält die Projektierung, die Möglichkeit zum Produktivschalten und die Statusanzeige zur Laufzeit. Der Router-Dienst oder -Service arbeitet daneben als Laufzeitkomponente die Datentransfers ab.
Über die Anbindungen der Plug-ins erreicht der Router-Dienst die Quellen und Ziele der Datentransfers.
Sie starten das Management über einen Webbrowser.
(Standardadresse http://localhost:5000).
Die Managementoberfläche im Browser fasst sämtliche Vorgänge zur Inbetriebnahme des Routers zusammen, einschließlich der Lizenzierung:
- Konfiguration der benötigten Plug-ins, zum Beispiel Bekanntgabe der erreichbaren OPC- und Datenbankserver mit Verbindungsdetails, Definition von Variablen (Auswahl links im Snap-in-Verzeichnis unter „Plug-ins“, Bearbeitung auf der entsprechenden Registerkarte) – s. Plug-ins.
- Projektierung der Flows: Welche Daten sollen wann, von wo, wohin transferiert werden? (Auswahl und Anlage von Flows über das Snap-in-Verzeichnis unter „Flows“, Wahl der Transferobjekte rechts, Bearbeitung der Flows im Hauptfenster) – s. Flows bauen.
- Produktivschalten des gesamten Projekts oder einzelner Flows – s. Veröffentlichen.
- Starten der Runtime: Der Router-Dienst startet mit jedem Rechnerstart automatisch. Nur nach der ersten Projektierung und nach jedem Versionsupdate starten Sie ihn einmalig von Hand über die Schaltfläche in der Router-Konfiguration – s. Installation Windows. Läuft er, erfolgt der beim Produktivschalten nötige Neustart automatisch.
- Überwachen und Fehlerdiagnose links über das Snap-in-Verzeichnis unter „Status“ – s. Statusanzeige.
Beachten Sie, dass Ihnen nur die lizenzierten Plug-ins zur Verfügung stehen. Die Begriffe dieser Schritte erklärt das Glossar.
Der Router-Dienst oder -Service ist die Laufzeit-Komponente, die als Windows-Dienst im Hintergrund die Datentransfers abarbeitet. Individuelle Konfiguration ist in der Regel nur beim Einsatz in verteilten Systemen mit Windows-Authentifizierung nötig.
Wo Projektierung und Statusdaten liegen und wie sich der Aufbau auf mehrere Instanzen verteilen lässt, steht unter Architekturempfehlungen.