Instanzen als Serie erzeugen
Wenn die Instanzen einer Vorlage einem Muster folgen – Anlage_01 bis Anlage_20, die Nummer in der OPC-Adresse, drei Aggregate im Wechsel –, müssen Sie die Werte der Vorlagenvariablen nicht in eine Datei schreiben: Der Dialog „Serie erzeugen“ füllt die Tabelle von „Mehrere Instanzen erstellen“ nach Regeln, die Sie je Variable festlegen. Angelegt werden die Instanzen danach wie gewohnt über „Instanzen erzeugen“.

Serie erzeugen
- Öffnen Sie wie unter Instanzen aus Datei erzeugen den Dialog „Mehrere Instanzen erstellen“ und wählen Sie die Vorlage.
- Wählen Sie „Mehrere Instanzen anhand von Mustern, Zahlenbereichen oder Wertelisten erzeugen“. Die Schaltfläche steht über der Tabelle und, solange die Tabelle leer ist, auch in ihr.
- Tragen Sie unter „Anzahl der Instanzen" ein, wie viele Instanzen entstehen sollen. Voreingestellt sind 10, höchstens sind 10 000 möglich.
- Legen Sie für den Instanznamen und jede Vorlagenvariable den Modus fest (s. u.) und füllen Sie die zugehörigen Felder.
- Prüfen Sie die Vorschau: Sie zeigt die ersten fünf Instanzen so, wie sie entstehen würden.
- Wählen Sie „Übernehmen“. Die Zeilen erscheinen in der Tabelle von „Mehrere Instanzen erstellen“; dort können Sie einzelne Werte noch ändern, bevor die Instanzen angelegt werden.

Die vier Modi
| Modus | Was er tut | Felder |
|---|---|---|
| Konstant | Alle Instanzen erhalten denselben Wert. | Wert |
| Zähler | Ein Muster mit dem Platzhalter {0}, der je Instanz durch eine laufende Zahl ersetzt wird. | Muster, „Start“, „Schritt“, „Stellen“ |
| Zahlenbereich | Eine Zahl, die je Instanz um die Schrittweite wächst. | „Start“, „Schritt“ |
| Werteliste | Eine durch Komma getrennte Liste; ist sie kürzer als die Serie, beginnt sie von vorn. | Werte |
Beim Zähler ergibt sich der Wert der n-ten Instanz aus Start + (n − 1) · Schritt; „Stellen“ füllt die Zahl von links mit Nullen auf. Das Muster muss {0} enthalten, sonst fehlt der Zähler im Ergebnis.
Welche Modi angeboten werden, hängt vom Typ der Variable ab:
| Variable | Modi |
|---|---|
| Instanzname | Zähler, Konstant, Werteliste |
| Zahl (ganz oder gebrochen) | Konstant, Zahlenbereich, Werteliste |
| Ja/Nein, Datum/Uhrzeit, Zeitspanne | Konstant, Werteliste |
| Text und Plug-in-Verweise | Konstant, Zähler, Werteliste |
Für Zeitspannen gelten dieselben Schreibweisen wie beim Import aus Datei, etwa 500ms oder 2m – siehe Zeitangaben in Vorlagenvariablen.
Beispiel
Der typische Fall ist eine zusammengesetzte OPC-Adresse: Anlagennummer und Aggregat stehen als Vorlagenvariablen im Trigger-Item, etwa SPS.Anlage{Nr}.{Aggregat}.Temperatur (wie eine Variable in ein Feld kommt, zeigt Vorlage anlegen). Zwanzig Anlagen, die Aggregate im Wechsel:
| Variable | Modus | Konfiguration | ergibt |
|---|---|---|---|
| Instanzname | Zähler | Muster Anlage_{0}, „Start“ 1, „Schritt“ 1, „Stellen“ 2 | Anlage_01 … Anlage_20 |
| Nr | Zähler | Muster {0}, „Start“ 1, „Schritt“ 1 | 1 … 20 |
| Aggregat | Werteliste | Motor, Pumpe, Ventil | Motor, Pumpe, Ventil, Motor, … – die Liste beginnt nach dem dritten Eintrag von vorn |
Die erste Instanz liest also SPS.Anlage1.Motor.Temperatur, die zweite SPS.Anlage2.Pumpe.Temperatur. Sollen alle drei Aggregate jeder Anlage angebunden werden, erzeugen Sie drei Serien – je eine mit dem Aggregat als Konstante.
Der Dialog erzeugt Werte, keine Flows. Erst „Instanzen erzeugen“ im Dialog „Mehrere Instanzen erstellen“ legt die Instanzen an – und wie dort gilt: Ändern Sie später die Vorlage, folgen alle Instanzen.