Zum Hauptinhalt springen

Upgrade auf OPC Router 5

tipp

Wir empfehlen jedes Update des OPC Routers zuerst auf einem Testsystem durchzuführen und das entsprechende Projekt dort zu testen.

Diese Seite beschreibt den Wechsel von OPC Router 4 – und von älteren Versionen – auf OPC Router 5. Ein Update innerhalb der 5er-Reihe läuft anders ab und steht unter Update-Prozess für Windows beziehungsweise Update-Prozess für Docker.

Es gibt keinen eigenen Migrationsschritt

OPC Router 4 und OPC Router 5 legen ihre Projektdaten in derselben Art von Datenbank ab. Ein SQL-Import oder ein eigenes Migrationswerkzeug ist deshalb weder nötig noch vorhanden: Trifft OPC Router 5 auf die Datenbank einer OPC-Router-4-Installation, erkennt er deren Stand und hebt ihn auf das aktuelle Datenmodell an.

Der zweite Weg – und beim Wechsel auf einen anderen Rechner der übliche – ist Export und Import: Sie exportieren das Projekt aus der alten Installation und importieren es in OPC Router 5.

Der Import lehnt kein Projekt wegen seines Alters ab

Es gibt keine Mindestversion, unterhalb derer der Import abbricht. Stammt die Exportdatei aus einer älteren oder einer neueren Version als der laufenden, meldet der Import das und fragt nach, ob trotzdem importiert werden soll – die Entscheidung liegt bei Ihnen. Abgebrochen wird der Import nur, wenn die Datei selbst nicht lesbar ist.

Eingebettete Passwörter werden zu Secret-Referenzen

Enthält eine Exportdatei keine Secrets – bei Exporten aus OPC Router 4 und aus OPC-Router-5-Versionen vor 5.4 ist das der Fall –, stehen die Passwörter in den Konfigurationen selbst. Der Import erkennt das und wandelt diese eingebetteten Passwörter in Verweise auf den Secrets-Store um.

Sie müssen die Passwörter dafür weder vorher herauslösen noch eine Zwischenversion installieren. Prüfen Sie nach dem Import die betroffenen Anbindungen: Sie zeigen von da an auf einen Secret-Key, dessen Wert Sie zentral pflegen.

Ausgangsversionen

Findet OPC Router 5 in der vorgefundenen Datenbank keinen Versionseintrag, erkennt aber die Datenstruktur einer OPC-Router-4-Installation, stuft er sie als Version 4.25 ein und wendet die für diesen Stand hinterlegten Anpassungen an. 4.25 ist zugleich die älteste Version, für die solche Anpassungen hinterlegt sind.

Ist Ihre Ausgangsversion älter, aktualisieren Sie zuerst innerhalb der 4er-Reihe und wechseln Sie erst danach auf OPC Router 5. Auch aus OPC Router 3 – also aus allem vor 4.0 – führt der Weg zunächst über OPC Router 4. Wie ein Update innerhalb der 4er-Reihe abläuft, beschreibt das Handbuch von OPC Router 4.

hinweis

Welche OPC-Router-4-Versionen für ein Upgrade freigegeben sind, ist eine Frage der Produktzusage und lässt sich am Verhalten der Software nicht ablesen. Erfragen Sie den für Ihre Ausgangsversion verbindlichen Upgrade-Pfad beim Support.

Ablauf über Export und Import

  1. Sichern Sie Projekt und System, siehe Update und Wartung.
  2. Exportieren Sie in der alten Installation das komplette OPC Router Projekt.
  3. Deaktivieren Sie den Dienst des OPC Routers 4.
  4. Installieren Sie OPC Router 5. Eine Deinstallation von OPC Router 4 ist dafür nicht erforderlich.
  5. Importieren Sie das Projekt in OPC Router 5 und prüfen Sie anschließend die Anbindungen, deren Passwörter zu Secrets geworden sind.
hinweis

Mit Ihrer OPC Router 4 Lizenz mit einem gültigen Wartungsvertrag können Sie den OPC Router 5 lizenzieren. Falls der OPC Router 4 weiter produktiv bleiben soll, wird eine zusätzliche Lizenz benötigt.