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Network File Access-Trigger

Der Network File Access-Trigger löst einen Transfer aus, sobald eine Datei in einem Verzeichnis hinzugefügt oder verändert wird.

Folgende Eigenschaften können konfiguriert werden:

„Ordneroptionen“-Abschnitt

EigenschaftBeschreibung
PfadVerzeichnis, das überwacht werden soll
Unterverzeichnisse einschließenWenn diese Option aktiv ist, werden Unterverzeichnisse mit überwacht.
Fallback Scan IntervalIntervall in Sekunden, in dem der Ordner auf Änderungen überprüft wird.

„Dateieinstellungen“-Abschnitt

EigenschaftBeschreibung
Dateinamenmuster

Dateinamensmuster für den Trigger.

Hinweis:
“ kann als Wildcard verwendet werden.
.txt“ würde z.B. auf alle Dateien zutreffen, die mit „.txt“ enden.

Binärdaten oder Text lesen

Binärdaten lesen kann genutzt werden, um Binärdateien zu lesen (Z.B. *.doc, *.jpg, * .xlsx).
Text lesen kann für einfache Textdateien genutzt werden (z.B. *txt).

KodierungWenn Text lesen ausgewählt ist, kann die Kodierung ausgewählt werden. Standard ist UTF8.

„Verschiebeeinstellungen“-Abschnitt

EigenschaftBeschreibung
Nach erfolgreichem Transfer löschenWenn diese Option aktiv ist, wird die Datei nach erfolgreicher Übertragung vom Netzlaufwerk gelöscht.
ZielpfadVerzeichnis, in das die Datei nach einem erfolgreichen Transfer verschoben wird.
Nach nicht erfolgreicher Übertragung löschenWenn diese Option aktiv ist, wird die Datei nach nicht erfolgreicher Übertragung vom Netzlaufwerk gelöscht.
Zielpfad (Error)Verzeichnis, in das die Datei nach einem nicht erfolgreichen Transfer verschoben wird.
UTC Zeitstempel dem Dateinamen voranstellenWenn die Quelldatei verschoben werden soll, kann über diese Option der aktuelle Zeitstempel (UTC) dem Dateinamen vorangestellt werden. So wird aus der Datei test.txt z.B. 20191204_095646_test.txt.

„Wiederholungen“-Abschnitt

EigenschaftBeschreibung
Wiederholen inZeit in Sekunden, die zwischen Wiederholungen gewartet wird.
WiederholungszählerLimit der Wiederholungen, wenn auf eine Datei nicht zugegriffen werden kann.

Zusammenspiel mit dem Speicher

Wie diese Darstellung zu lesen ist, erklärt der Abschnitt Sequenzdiagramme.

Der Network File Access-Trigger und der Cloud File Access-Trigger arbeiten nach demselben Muster; sie unterscheiden sich nur im angebundenen Speicher (SMB- oder FTP-Freigabe beim einen, S3-Bucket oder Azure-Blob-Container beim anderen). Beide greifen in drei getrennten Runden auf den Speicher zu: Der Trigger listet zyklisch auf, der Transfer liest den Dateiinhalt und der Trigger räumt die Datei danach ergebnisabhängig weg. Beachten Sie dabei, dass das Auflisten der einzige Auslösemechanismus ist - trotz der Bezeichnung „Fallback Scan Interval“ gibt es keinen Ereignisweg, über den der Speicher den OPC Router von sich aus benachrichtigt. Beachten Sie außerdem, dass der Dateiinhalt nicht beim Auslösen gelesen wird, sondern erst während des Transfers: Ein Lesefehler erscheint deshalb als Transferfehler und nicht als Triggerfehler.

NFA und CFA: drei Runden gegen den Speicher

Das Diagramm zeigt beide Trigger in einem Skelett: Runde 1 ist das zyklische Auflisten durch den Beobachter-Thread, und dieses Auflisten ist der einzige Auslösemechanismus - einen Ereignisweg, über den der Speicher den OPC Router von sich aus benachrichtigt, gibt es nicht. Runde 2 ist das Lesen des Dateiinhalts während des Transfers, in der Export-Phase, Runde 3 die ergebnisabhängige Aktion am Speicher nach Transferende. Die drei Ergebniszweige zeigen, dass es kein Liegenlassen als projektierbare Option gibt: Verschieben und Löschen sind dieselbe Einstellung, und nur bei Abgebrochen oder keinem Ergebnis bleibt die Datei unangetastet und löst erneut aus. Der äußere else-Zweig zeigt den Sonderfall, in dem der eingereihte Auftrag verfällt: Der Trigger erhält dann kein Ergebnis, die Datei bleibt in der Bearbeitungsmerkliste stehen und wird nicht erneut ausgelöst.

Drei Runden gegen den Speicher: Der Trigger listet zyklisch auf, der Transfer liest den Dateiinhalt, und erst nach dem Transferergebnis verschiebt oder löscht der Trigger die Datei.