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Glossar

Diese Seite erklärt die Begriffe, die in der Dokumentation und in der Oberfläche des OPC Routers durchgängig vorkommen. Wie das Handbuch Pfade, Platzhalter und Oberflächenelemente auszeichnet, beschreibt die Seite Schreibweisen im Handbuch.

BegriffErklärung
Anbindung(en)Plug-in-Instanz: Der einzelne Konfigurationseintrag eines Plug-ins, z. B. die Verbindungsinformationen für einen bestimmten OPC-Server oder einen bestimmten Datenbank-Server. OPC-Server-Anbindung, DB-Server-Anbindung, Mailserver-Anbindung usw.
Element (eines Transferobjekts)Teil eines fertig projektierten Transferobjekts, z. B. Datenfeld einer Tabelle oder OPC-Item oder eine bestimmte Variable. Elemente/Items werden während der Flow-Projektierung mit Item Links verbunden und bilden so die Definition des Datentransfers.
FlowEine Kombination aus mindestens einer Datenquelle, einem Datenziel und einem Trigger. Flows definieren, wie ein Transfer abzulaufen hat: Welche Daten werden unter welcher Bedingung von wo nach wo verschoben. Bis Version 5.6 hieß der Flow Verbindung.
Flow-ProjektierungDas eigentliche Zusammenstellen eines Flows: (Neu-)Anlage, Definition von Quellen, Zielen und Triggern, Aktivieren und Deaktivieren. Flow-Projektierung setzt eine abgeschlossene Konfiguration voraus.
Funktion (FX)Ein wiederverwendbarer Unterablauf: einmal definiert, aus beliebig vielen Flows aufgerufen. Die Definition liegt in der Vorlagen-Oberfläche, die Aufrufstelle ist das Transferobjekt Funktion (FX) im Flow. s. Funktionen (FX)
InstanzEin konkreter Flow, der aus einer Vorlage erzeugt wird, indem die Vorlagenvariablen mit Werten gefüllt werden. s. Mit Vorlagen arbeiten
Item LinkVerbindet zwei Elemente (Items) in der Flow-Projektierung und legt damit fest, welche Werte zwischen den Transferobjekten übertragen werden. Bis Version 5.6 hieß der Item Link Verbindungspfeil.
Item, Transferobjekt-Items. Element (eines Transferobjekts)
Konfiguration„Konfiguration des OPC-Routers“ meint in der Dokumentation die Grundeinstellungen und (meistens) das Erzeugen von Plug-in-Instanzen (im Unterschied zur Flow-Projektierung).
KontraktDie Ein- und Ausgänge eines Unterablaufs, jeweils mit Namen und Datentyp. Der Kontrakt bestimmt, welche Werte der Aufrufer übergibt und welche er zurückbekommt. s. Unterabläufe
Plug-inDie Plug-ins stellen die eigentlichen Funktionen des Routers bereit, z. B. die Verbindung zu OPC-, Datenbank- oder Mail-Servern, zu ERP-Systemen, aber auch router-interne Variablen. Einige Plug-ins müssen separat lizenziert werden. Die Dokumentation verwendet „Plug-in“ auch für die Gesamtheit aller Instanzen eines bestimmten Plug-ins.
Plug-in-Instanzs. Anbindung(en)
ProjektierungIn der Regel ist Flow-Projektierung gemeint.
Scope-Eingang, Scope-RückgabeDie beiden festen Objekte am Anfang und am Ende eines Unterablaufs: Der Scope-Eingang stellt die übergebenen Werte bereit, die Scope-Rückgabe sammelt die Ergebnisse für den Aufrufer ein. s. Unterabläufe
SecretZugangsdaten liegen nicht im Klartext in den Konfigurationsdialogen, sondern zentral als Secret. Die Passwortfelder verweisen darauf; ein geändertes Secret wirkt überall dort, wo es verwendet wird. s. Secrets
Snap-inDialogfeld an der linken Bildschirmseite.
TransferEin Datentransfer zur Laufzeit. Zur Entwurfszeit dasselbe wie Flow.
TransferobjektEine Quelle, ein Ziel oder ein Trigger in einem Flow.
UnterablaufEin Flow ohne Trigger, der nicht selbst startet, sondern von einem Transferobjekt des aufrufenden Flows ausgeführt wird – etwa der THEN-Zweig einer Bedingung oder eine Funktion (FX). Die Oberfläche verwendet dafür auch Subflow. s. Unterabläufe
VariableIn der Regel eine Instanz des Variablen-Plug-ins. Andere Variablen (z. B. innerhalb von Vorlagen/Templates) sind als Vorlagenvariablen oder Platzhalter bezeichnet, sofern der Kontext nicht eindeutig ist.
VeröffentlichenDer Vorgang, mit dem gesammelte Änderungen an der Konfiguration für die Laufzeit produktiv werden. Bis dahin arbeitet die Laufzeit mit dem zuletzt veröffentlichten Stand weiter. s. Veröffentlichen
VorlageDas Grundgerüst eines Flows mit allen festen Teilen der Projektierung; die veränderlichen Stellen sind Vorlagenvariablen. s. Mit Vorlagen arbeiten
VorlagenvariableEin typisierter Platzhalter in einer Vorlage für die Werte, die sich zwischen den Instanzen unterscheiden. Nur Vorlagenvariablen vom Typ String lassen sich mit Text und weiteren Vorlagenvariablen zu einem Ausdruck kombinieren; alle anderen Typen ersetzen ein Feld vollständig. s. Mit Vorlagen arbeiten