OPC Classic-Anbindungen
Fehlerquellen, die den Zugriff auf lokale OPC-Server einschränken, sind uns zurzeit nicht bekannt. Hingegen hält der Zugriff auf verteilte OPC-Server Stolperfallen bereit.
Verbindung kommt nicht zustande – nur remote
Die Eigenschaft „OPC-Server“ liefert <error browsing opc-servers> zurück.

Prüfen Sie, ob die DCOM-Konfiguration korrekt ist:
- Läuft die Konfigurationsumgebung unter demselben User, der DCOM-Zugriff auf den OPC-Server hat?
- Sind auf dem Zielrechner sowohl die Komponenten OPC-Enum und der OPC-Server für den Benutzer freigegeben?
- Ist DCOM auf dem Zielrechner allgemein aktiviert?
- Lassen die Firewalls der beteiligten Rechner die DCOM-Kommunikation zu – auf dem OPC-Rechner also Port
135und der dynamische Portbereich? Zum Eingrenzen dürfen Sie die Firewall kurzzeitig deaktivieren; schalten Sie sie danach sofort wieder ein und legen Sie die nötigen Freigaben an. - Natürlich ist der Zielrechner eingeschaltet und erreichbar!
Verbindung kommt zustande, aber im OPC-Transferobjekt taucht die OPC-Anbindung nicht auf.
Der OPC-Server konnte in der Konfiguration angebunden werden, jedoch taucht die OPC-Anbindung in der Flow-Projektierung im OPC-Transferobjekt nicht auf oder es wird ein Fehler zurückgeliefert.
- Sie müssen die OPC-Anbindung über die Schaltfläche „OK“ speichern, bevor sie zur Verfügung steht.
Tag-Browser kann nicht zum OPC-Server verbinden
Sofern die OPC-Anbindung ohne Probleme konfiguriert werden konnte, prüfen Sie, ob der OPC-Server gerade manuell abgeschaltet wurde oder neu initialisiert wird.
- Ist der Rechner mit dem OPC-Server eingeschaltet und erreichbar?
Zur Laufzeit kommt kein Datentransfer zustande
Die Verbindung konnte zur Entwurfszeit problemlos hergestellt werden. Zur Laufzeit findet kein Transfer statt. Sehen Sie sich die Meldung im Ereignisprotokoll oder in der Logdatei an – der Meldungstext sagt, welcher der drei Fälle vorliegt.
Ein Item konnte nicht angemeldet werden, die Meldung nennt E_INVALID_ITEM_NAME.
Diesen Meldungstext schreibt der Router in jeder Installationssprache auf Deutsch. Suchen Sie deshalb auch auf einer englischen Installation nach konnte nicht angemeldet werden oder nach dem Fehlercode E_INVALID_ITEM_NAME.
- Wahrscheinlich haben Sie den Item-Namen falsch geschrieben, oder Ihr OPC-Server wertet die in der OPC-Anbindung hinterlegte Eigenschaft Access Path nicht richtig aus. Wählen Sie das Item über den Tag-Browser aus und/oder konfigurieren Sie testweise eine Anbindung ohne Access Path. Prüfen Sie, ob Ihr OPC-Server einwandfrei läuft.
Die Meldung lautet Timeout connect OPC Server!.
- In verteilten Systemen: Ist der Rechner mit dem OPC-Server eingeschaltet und erreichbar?
Die Verbindung zum OPC-Server konnte nicht hergestellt werden, die Meldung nennt CoCreateInstanceEx:.
Diese Meldung schreibt der Router in jeder Installationssprache auf Englisch; suchen Sie deshalb auf einer deutschen Installation nach could not be established.
- Wenn die Verbindung zur Entwurfszeit funktioniert, läuft wahrscheinlich zwar die Router-Konfiguration unter dem richtigen Benutzer, nicht aber der Router-Service. Prüfen Sie, ob der Router-Service, unter dem User läuft, der auf dem OPC-Rechner DCOM-Berechtigung hat.
Den Text hinter CoCreateInstanceEx: liefert Windows selbst; er erscheint in der Sprache des Betriebssystems und lautet bei fehlender DCOM-Berechtigung auf einem deutschen Windows Zugriff verweigert.