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SAP®-Anbindungen

Kommt eine SAP®-Anbindung nicht zustande oder bleiben IDocs und RFC-Aufrufe aus, prüfen Sie die folgenden Punkte. Kommt der Flow überhaupt nicht bis zur Übertragung, arbeiten Sie zuerst Transfer läuft nicht ab.

Verbindung prüfen

Die SAP®-Anbindung bringt einen eigenen Test mit: Prüfen Sie in der Plug-in-Konfiguration über Verbindung testen, ob die Verbindung zustande kommt, und übernehmen Sie die Einstellungen anschließend – siehe SAP®-Anbindung einrichten.

Ist die IDoc-Redundanz eingeschaltet, prüfen Sie die Verbindung zum Redis-Cache getrennt über die eigene Schaltfläche im Reiter Erweitert.

Der Zugriff wird verweigert

Der OPC Router braucht im SAP®-System eigene Berechtigungen. Fehlen sie, scheitert nicht der Verbindungsaufbau, sondern der Zugriff auf Funktionsbausteine und Tabellen. Welche Berechtigungsobjekte nötig sind, steht unter Benötigte SAP®-Berechtigungen.

Um die bevorzugten Einstellungen des verwendeten SAP®-Benutzers nutzen zu können, benötigt der OPC Router zusätzlich Lesezugriff auf die SAP®-Tabelle USR01.

Der Port stimmt nicht

Standardmäßig nutzt der OPC Router den Port 33<System-Nummer>. Verwendet das SAP®-System einen anderen Port und ist das SAP®-GUI nicht installiert, muss der Port in der services-Datei des Betriebssystems angepasst werden. Die Schritte stehen unter Verwendeten Port anpassen.

Für IDocs, die das SAP®-System an den OPC Router sendet, ist zusätzlich der eingehende Port des IDoc-Triggers freizugeben – siehe Netzwerk-Ports.

Die gesicherte Verbindung (SNC) kommt nicht zustande

Wird die Anbindung über Secure Network Communications abgesichert, werden zusätzlich die SAP®-Crypto-Dateien benötigt: Alle Benutzer brauchen Zugriff auf die PSE-Datei, und die Umgebungsvariable SECUDIR muss auf den Pfad zu den SAP®-Crypto-Dateien zeigen. Die vollständigen Voraussetzungen stehen unter Secure Network Communications (SNC).

hinweis

Für Verbindungen mit Basic Authentication sind diese Dateien nicht erforderlich.

IDocs kommen nicht an

Prüfen Sie die Strecke von der SAP®-Seite aus: Über die Transaktion WE19 lässt sich ein IDoc an den OPC Router senden, Fehler lassen sich in der WE07 einsehen. Welche Funktion dabei im SAP®-System aufzurufen ist, steht unter IDoc-Trigger.

Im redundanten Betrieb kommt eine weitere Ursache hinzu: Tragen beide Instanzen dieselbe Programm-ID, kann das SAP®-System nicht zuverlässig unterscheiden, welche Instanz angesprochen werden soll – siehe SAP® im Redundanzbetrieb.

Ein RFC-Aufruf meldet einen Fehler zurück

Der RFC-Trigger gibt das Ergebnis des Transfers über TRANSFER_OK an das SAP®-System zurück. Der Wert 3 = Error bedeutet, dass während der Ausführung ein Fehler auftrat: Die Anfrage muss später erneut gesendet werden und darf vom angebundenen System nicht als abgeschlossen markiert werden. Die vollständige Bedeutung der Rückgabewerte steht unter RFC-Trigger.

Der Dienst hält bei einem Trigger-Fehler an

Im Reiter Erweitert gibt es dafür eine eigene Option: Ist sie aktiv, wird der OPC Router bei einem Fehler im SAP®-Trigger – RFC oder IDoc – nicht angehalten und arbeitet weiter.